Woran ist eine Leukämieerkrankung zu erkennen?
Akute Leukämien entwickeln sich schnell und weisen schon frühzeitig Symptome auf: Da die roten Blutkörperchen zerstört werden, kommt es zu einer Blutarmut, die sich in Müdigkeits- und Schwindelgefühl sowie Hautblässe ausdrückt. Es besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Bakterien- und Pilzinfektionen. Auch eine verstärkte Blutungsneigung weist auf eine Leukämie hin. Häufiges Nasenbluten und Blutergüsse sind deutliche Zeichen. Die chronisch lymphatische Leukämie, an der zumeist ältere Patienten erkranken, äußert sich anfangs durch geschwollene, aber nicht schmerzende Lymphknoten, durch Müdigkeit- und Abgeschlagenheitsgefühl. Im späteren Stadium sind Fieber, Blutarmut, Hautveränderungen und Nachtschweiß typische Anzeichen.
Heilungschancen bei einer Leukämieerkrankung
Die Heilungschancen von Leukämie sind durch moderne Therapieverfahren in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Allerdings hängen die Überlebenschancen stark vom Typ und Verlauf der Leukämieerkrankung beim Einzelnen ab. Während die Prognose bei erwachsenen Patienten geringer ist, haben besonders Kinder mit einer akuten lymphatischen Leukämie gute Aussichten auf eine vollständige Genesung: Etwa 80 Prozent der Kinder überleben die Leukämie. Eine Heilung ist in vielen Fällen sehr aussichtsreich, wenn eine Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen stattfindet. Aber auch die Chemotherapie ist eine Therapieform, die erfolgreich sein kann.